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Kindergarten Berumbur

Lesestunde auf Platt
Im Kindergarten Berumbur werden seit 1993 Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren in zwei Regelgruppen und einer Integrationsgruppe betreut. Träger der Einrichtung ist die Samtgemeinde Hage. Seit 2007 wird nach dem Orientierungsplan des Landes Niedersachsen gearbeitet. Die verschiedenen Aspekte des Plans werden mit den Kindern in Projekten umgesetzt. Durch eine Besonderheit kann sich der Kindergarten von vielen anderen Einrichtungen abheben: Ab und zu bekommen die Kinder plattdeutsche Geschichten vorgelesen.

Öffnungszeiten
Maximal 25 Kinder werden in jeder der Regelgruppen in der Zeit von 08.00 bis 12.00 Uhr von je zwei Betreuerinnen umsorgt. Zudem gibt es einen Frühdienst von 07.30 bis 08.00 Uhr und einen Spätdienst von 12.00 bis 13.00 Uhr, der von einer Person geleitet wird.
In der Integrationsgruppe  werden von 07.30 bis 12.30 Uhr maximal 18 Kinder von drei Erzieherinnen betreut. Mindestens eine von ihnen hat eine sonderpädagogische Zusatzausbildung.

Ziele
Die familienergänzende Einrichtung unter der Leitung von Gabriele Betten-Schatteburg hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder unterschiedlicher sozialer Herkunft und Nationalität durch integrative Erziehung angemessen zu fördern und zu betreuen. Ein weiteres Ziel ist es, dass jedes einzelne Kind gerne in den Kindergarten kommen soll, sich dort wohl fühlt und Spaß haben kann. Natürlich spielt auch die Stärkung der Persönlichkeit jedes Kindes eine zentrale Rolle.

Umsetzung
Die Kinder lernen im Kindergarten Berumbur unter anderem, Schwächen und Stärken anderer zu akzeptieren, Rücksichtnahme zu üben und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, eigene Gefühle offen zu zeigen und zuzulassen. Auch wird mit den Kindern das Annehmen und Einhalten von Regeln und Grenzen erarbeitet. Jedes der Einrichtung anvertraute Kind wird individuell gefördert.
 
Lernen am Effekt
Im Kindergarten Berumbur wird darauf Wert gelegt, dass die Kinder auch durch Beobachtungen, Gespräche und Spiele lernen. In manchen Situationen werden den Kindern auch Problemlösungen nicht abgenommen, sondern sogar Aufgabenstellungen vorgegeben, damit die Kleinen kreative und ungewöhnliche Denkwege probieren und eigene Lösungen entwickeln.
Umgesetzt wird dies teilweise im sogenannten Freispiel, in dem die Kinder zum Beispiel basteln, klettern oder Rollenspiele spielen. Unter anderem lernen die Kinder beim Basteln konzentriert zu arbeiten und dabei die Feinmotorik und Kreativität zu trainieren. Sie lernen beim Rollenspiel, einmal Spielführer zu sein, Verantwortung zu übernehmen und rücksichtsvoll zu sein.

Integration

Ziel des Kindergarten Berumbur ist es, für alle Kinder - egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung – eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich wohl fühlen, sich entwickeln und miteinander leben und lernen können. Dabei wird der Entwicklungsstand jedes einzelnen Kindes in den Mittelpunkt gestellt – er bildet den Ausgangspunkt für die individuelle Förderung. Vier bis Fünf Plätze der Integrationsgruppe werden für behinderte, von Behinderung bedrohte oder für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf angeboten. Drei Erzieherinnen, davon mindestens eine mit einer sonderpädagogischen Zusatzausbildung arbeiten hier mit den Kindern.

Therapeutische Angebote
Einmal pro Woche wird der Kindergarten Berumbur von einer Logopädin und einem Ergotherapeuten besucht. Sofern durch einen Arzt die Notwendigkeit einer Therapie festgestellt wurde, können die Kinder im Kindergarten behandelt werden. Die Therapien finden meistens in Einzelstunden statt, können jedoch auch in Kleingruppen erfolgen.
Ziel der Therapie ist unter anderem, die Motorik, Koordination, Wahrnehmung und Kommunikation der Kinder weiter zu entwickeln und zu verbessern.

Zusammenarbeit mit den Eltern
Eine große Rolle spielt im Kindergarten Berumbur auch die Zusammenarbeit mit den Eltern. Dafür wählen die Eltern jeder Gruppe aus ihrer Mitte ein Mitglied für den Elternrat sowie einen Stellvertreter. Hier sollen unter anderem das Verständnis der Eltern für die Bildungs- und Erziehungsziele des Kindergartens geweckt werden oder Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern entgegen genommen werden.

Kooperation
Der Kindergarten Berumbur pflegt einen engen Kontakt zur Grundschule Berumbur. Zum Beispiel kann durch Schnuppertage in der Schule der Übergang für die Kinder erleichtert werden.
Alle sechs bis acht Wochen treffen sich außerdem die Stellvertreter der Integrationskindergärten des Altkreises Norden. In einem Arbeitskreis werden dann Erfahrungen und Anregungen ausgetauscht. Gegebenenfalls werden zu Themen, die besprochen werden, auch Fachkräfte eingeladen.  

Anmeldung
Die Anmeldung eines Kindes kann telefonisch oder persönlich innerhalb der Öffnungszeiten erfolgen.

Kindergarten Berumbur

Garrelts Land 6
26524 Berumbur
(0 49 36) 20 22
 

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